Launceston
Die größte Stadt im nördlichen Tasmanien heißt Launceston und ist gleichzeitig das Kultur- und Wirtschaftzentrum der Region. Hier liegt auch das Tal des Tamar, wo der South Esk River und der North Esk River zusammenfließen. Die von über 1000 Meter hohen Bergen umgebene Stadt hat heute an die 103.000 Einwohner.
Gegründet wurde sie im Jahre 1805 von Colonel Paterson. Ursprünglich war Launceston eine Militärbasis. Über die Jahre hat sich die Stadt bis heute zu einem Handelszentrum für Woll- und Weizenfarmer gewandelt.
Die wichtigsten Attraktionen können gut zu Fuß abgelaufen werden, denn sie befinden sich innerhalb eines Umkreises von nur etwa einem halben Quadratkilometer. Zu diesen Sehenswürdigkeiten gehören historische Häuser aus dem 19. Jahrhundert wie das Macquarie Haus, das Rathaus und Batman Fawker Inn. In der Stadt gibt es zwei Parks, die zum Spazierengehen einladen: der City Park und der Royal Park. Letzterer liegt am Tamar und im City Park steht das Kongresszentrum ein wenig abseits vom Windmill Reserve.
Landschaftliche Höhepunkte nahe Launceston sind beispielsweise die First und Second Basins sowie Cataract Gorge in der Trevallyn State Recreation Area. Einen tollen Blick von Oben auf diese Natur-Schönheiten hat man übrigens von einem Sessellift im Süden von Launceston aus!
Ein lohnendes Ausflugsziel ist auch die Duck Reach Power Station, ein stillgelegtes Wasserkraftwerk und das allererste seiner Art in Australien. ES wurde 1895 gebaut und kann heute besichtigt werden. Ein anderes Industriedenkmal befindet sich im Vorort Waverley. Dort gibt es eine alte Wollspinnerei, die sogar bis heute noch produziert. Zudem beheimatet Waverley das Nationale Automobilmuseum Tasmaniens.
Das Klima in Launceston lässt sich mit dem der neuseeländischen Nordinsel vergleichen: es ist mild und gemäßigt und alle vier Jahreszeiten sind ausgeprägt. Launceston liegt in einem relativ trockenes Gebiet – trocken, für tasmanische Verhältnisse!

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